Vor einem Jahr war »lokale KI, ohne dass Daten das Haus verlassen« für die meisten Mittelständler noch teure Zukunftsmusik. Das ändert sich gerade handfest.
Neue Klassen von Mini-Workstations mit dedizierten KI-Chips laufen inzwischen im niedrigen fünfstelligen Bereich – nicht im sechsstelligen. Sie verbrauchen im Leerlauf kaum Strom und können Modelle in einer Größenordnung ausführen, die für einen großen Teil der typischen Engineering-Anwendungsfälle reicht: Reports zusammenfassen, Spezifikationen durchsuchen, einfache Auswertungen.
Der entscheidende Punkt für Engineering-Teams mit sensiblen Konstruktions- oder Prüfdaten: Es verlässt keine Zeile das Firmennetz. Kein Upload, kein Drittanbieter-Server, kein AGB-Kleingedrucktes zur Modellverbesserung.
Das heißt nicht, dass jedes Team morgen ein solches Gerät braucht. Es heißt: Die Antwort »wir können keine sichere Alternative anbieten« ist 2026 seltener wahr, als sie noch vor zwölf Monaten war. Und ein KI-Verbot ohne geprüfte Alternative bleibt damit noch schwerer zu begründen.
Setzt ihr aktuell eher auf eine gehostete Enterprise-Lösung, auf etwas Lokales – oder noch auf gar keine offizielle Alternative?

