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Ingenieure nutzen KI trotz Verbot ohne interne Alternative

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oestreich.digital
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oestreich.digital
Antriebsstrangentwicklung bei Daimler Truck, fünf Jahre KI-Projekte bei Monolith AI, heute KI-Audits und -Implementierung für Engineering-Teams.

Bei Daimler habe ich etwas gelernt, das ich seitdem nicht vergessen habe.

Wenn von oben Druck kommt — »das darf nicht, das ist verboten, das wird nicht mehr gemacht« — dann suchen Ingenieure einen anderen Weg.

Nicht aus Trotz.

Sondern weil das Problem nicht verschwindet, wenn man den Lösungsweg verbietet.

Der Zeitdruck bleibt.

Die Komplexität der Daten bleibt.

Der Report, der bis Freitag fertig sein muss, bleibt.

Und ein guter Ingenieur findet immer einen Weg, effizienter zu arbeiten — erlaubt oder nicht.

Genau das passiert jetzt mit KI-Tools in Engineering-Abteilungen.

Firmen, die externe KI-Tools per Policy verbieten, ohne eine interne Alternative zu schaffen, lösen das Problem nicht. Sie machen es unsichtbar.

Die Ingenieure, die am produktivsten mit ChatGPT & Co. gearbeitet haben, arbeiten weiter damit — über den Privat-Account, das private Handy, den Browser im Inkognito-Modus.

Das Unternehmen hat keine Kontrolle mehr über den Datenabfluss.

Es hat nur keine Sichtbarkeit mehr darüber.

Die einzige nachhaltige Antwort ist ein interner Weg, der genauso produktiv ist wie der externe.

Das ist keine KI-Strategie. Das ist Grundpsychologie.

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